Montag, 7. November 2011

Nationalpark Amboró


Nächste Tour. Wieder 5€ gezahlt, über Nacht 10 Stunden im Bus geschlafen und im Regenwald aufgewacht und ausgestiegen. Doch zuersteinmal der Blick auf die Karte: (Wir haben nicht den markierten Weg genommen. Maps hats nur nicht geblickt..)

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Wieder Richtung Santa Cruz, diesmal jedoch weiter als Villa Tunari. Der Parque Amboró ist ein Nationalpark, der nur mit Guide zu betreten ist. (Man kann auch alleine, ist aber illegal und gefährlich, weil man sich leicht verläuft).
Kaum waren wir in dem Dorf "Buena Vista", indem es, laut Reiseführer, zahlreiche Tourenanbieter gibt, kam schon ein Mann mit Motorrad an und bat sich uns als Guide an. Die Bilder seiner Tour, die er uns in seinem Haus zeigte überzeugten schnell und so ging es 2 Stunden später schon los mit dem Allrad in den Regenwald. Da es außerhalb der Regenzeit selten regnet konnten alle Flüsse ohne Probleme mit dem Auto passiert werden. Unser Guide entpuppte sich als 3-Sterne-Koch und nach zwei Stunden Fahrt und mitten im Park/Ur-/Regenwald wurden uns erst einmal leckere Spiese serviert.
Während er kochte, konnte wir uns im Naturschwimmbad.
Nach dem Essen ging die Wanderung dann auch gleich los. Durch einen Trampelpfad gab es (leider) keine Probleme voranzukommen.
Nach einigen imponierenden Eindrücken
wie Bäume
 und Spinnennetze kamen wir dann nach 3 Stunden am Lager an und schlugen unsere Zelte auf. Der Wasserfall mit dem dazugehörigen kleinen See war wie aus dem Bilderbuch.

Da Phil und Ich noch Zeit hatten, kletterten wir noch einen Canyon herunter und wurden noch mit einem wunderschönen kleinen See belohnt (leider konnten wir keine Kamera mitnehmen).
Abends gabs dann eine leckere Suppe und riesige Glühwürmchen, die aus den Augen leuchten (sieht man mit Blitz leider nicht so gut).

Nachts fing es an zu regnen. Da unsere Zelte  nicht dicht waren zogen wir mit unseren Sachen unter eine nahe Felsspalte um, wo es zum Glück drocken war. Der Regen dauerte den Sonntag an und so war es uns nicht möglich weiter in den Wald vorzudringen und unsere Tour fand frühzeitiger ein Ende. Nach zwei Stunden waren wir schon wieder zurück am Rastplatz wo uns der Guide noch einen wunderschönen hohen Baum zeigte, der super zum hochsteigen war.

Nach ein paar letzten Flussüberquerungen, wir konnten aufgrund des Regens nicht zurückfahren, waren wir dann auch schon am Terminal und konnten in einem sehr ungemütlichen Bus wieder nach Hause.
Die restlichen Sehenswerten Bilder gibts hier:

Montag, 10. Oktober 2011

Santa Cruz

Zuerst einmal, 2 Monate verspätet, mein erstes Video. Die die den Eintrag gelesen haben, wissen um was es sich bei Ukupiña dreht:
Außerdem noch verspätete Bilder: (Sind bisschen viele jetzt. Wenn ihr kein Bock auf alle habt, schaut euch halt nur ein paar an(Bolivien7 und Bolivien 5)
Bolivien4:


Bolivien5:



Bolivien6:



Bilder 7:

Aber zum eigentlichen: Wir haben wieder eine Wochenendreise unternommen: Um 9 in Cochabamba in den Schlafbus, um 7 in Santa Cruz angekommen, gefrühstückt, Sachen im Hotel abgegeben und ab auf zur Ersten Turiattraktion: Die Lomas de Arena sind ein "kleines Stück Sahara in Bolivien" (Reiseführer). Mit hohen Dünen und einer großen ausgetrockneten Lagune(Im Sommer/Regenzeit sehr schön zum Baden) nach 3 Stunden bei starker Hitze(Santa Cruz hat ein sehr warmes und feuchtes Klima) und starkem Wind war man dann endlich auf den Dünen und konnte die Sandstürme "geniesen". Zurück sind wir dann lieber getrampt.
Leider fehlen viele Bilder, da Ich mich auf Philipp verlassen habe, der seine Kamera jedoch leider in SC zurücklassen musste: Zurück im Motel nach ein bisschen Frisch machen gings dann auf die Straße, wo wir auf der Suche nach einem guten Restaurant, von einem verrückten Deutschen angesprochen wurde, seine Story war schlüssig und gut erzählt und als er uns von seinem Pech berichtete, dass er am Terminal ausgeraubt wurde und nichts mehr hatte, aber zu seinem Dorf zurückkommen musste, gaben wir dem armen Tropf 60 Bolivianos. Einen Tag später erfuhren wir von anderen Deutschen, dass der Mann die Story offensichtlich allen Deutschen auftischt. 
Dafür hatten wir für die 60 Bolivianos ein sehr leckeres und preiswertes chinesisches Restaurant.
Der restliche Abend war sinnlos und langweilig(siehe Bilder). Erste der nächste Tag überzeugte wieder mit Quad fahren. Zuerst auf der "Rennstrecke" dann auf 2er-Quads im ausgetrockneten Flussbett nebenan. Leider keine Bilder mehr: In der Stunde bevor unser Bus fuhr, wollte Philipp nämlich noch unbedingt mit mir in einen Freizeitpark und wir fuhren etwa so etwas:

Beim dritten Looping war die Kamera dann aus der Sporthose draußen und was blieb waren 2 Jungs, die uns erzählten, dass sie jemand aufgehoben hatte und gegangen war. 
Ich hätte gern noch mehr gesehen, und werde wahrscheinlich nochmal zurückkommen, um Amboro zu sehen:
Hier dann noch die kommentierten Bilder zu Santa Cruz:

Sonntag, 2. Oktober 2011

Al fin hemos volado & Tipnis

Letztendlich haben wir es also doch geschafft unseren Tandemsprung zu machen. Aber erst mal zu etwas wichtigem:
Wir haben den 2. Oktober. -> In 8 Tagen kommt Ubuntu 11.10 raus und Ich freue mich riesig darauf. Vor alle auf Gnome3. Ich finde das Konzept von Unity echt nicht schlecht und würde auch gut damit zurecht kommen, wenn es nicht so krass verbuggt wäre und es nicht ab und zu ein bisschen an der Usability hacken würde. Deswegen bin ich sehr gespannt auf Gnome 3.2. Mal sehen :)
Der Blog hat jetzt 2 ganz wichtige Neuerungen:
Zum einen ist das Design anders; Das hab ich eher aus langeweile als aus Sinn getan, sieht aber ganz gut aus, finde Ich.
Zum anderen habe ich in den Kommentaren gelesen, dass Leute immer wieder drauf schauen, ob neue Beiträge da sind. Ab jetzt könnt ihr einfach eure E-Mail oben eintragen, den Bestätigungscode eingeben und ihr werdet über neue Posts benachrichtigt.
Also: Email eintragen & Nichts mehr verpassen! :)
Wie Ich erfahren habe, ist das Thema Tipnis nicht nur hier ein Thema, sondern wird in der ganzen Welt thematisiert, deswegen weiß Ich wahrscheinlich weniger als Ard & Zdf, will aber trotzdem kurz meine Eindrücke schildern: Hier in Bolivien gibt es schon einiges an Propaganda für, aber vor allem gegen Tipnis. Man sieht immer wieder Flugblätter, es gibt Tipnis-Benefiz-Konzerte und an jeder zweiten Mauer steht ein Spruch gegen Evo und Tipnis. Vor 4 Tagen waren wir praktisch alleine in der Schule, weil die Lehrer nicht aus Cochabamba kommen konnten, da alles blockiert war aus Protest gegen Tipnis. Bei sowas wird hier nicht lang gefackelt, sondern einfach mal kurz der Verkehr lahm gelegt. Die Schüler hats gefreut. Aufgrund einiger Demos kam es jetzt letztendlich zum Baustopp glaube Ich. Wies weiter geht weiß keiner, das Ganze ähnelt aber irgendwie bisschen Stuttgart 21, wenn man sieht wie viele Leute hier auf einmal mobilisiert wurden.. Was denkt ihr zu dem Thema?
Und letztendlich der Flug :). Ich bin ehrlich gesagt enttäuscht: Du rennst bisschen, hast kurz so ein bisschen ein Schwerelosgefühl und chillst, dann in einem "Sessel" mit gutem Ausblick und bisschen Wind. Ich will mich nicht beschweren, aber es war nicht viel Action und ein bisschen langweiliger als Ich es mir vorgestellt hatte, aber trotzdem echt super. Der Flug ging 20 Minuten, wir hatten super Thermik und sind richtig gut aufgestiegen, bevor wir dann runter sind, noch ein paar 8er-Bahn ähnliche Kurven gedreht haben und gelandet sind. Der Spaß kostete umgerechnet 30€. Für einmal geflogen sein im Leben nicht schlecht.
Einen Kurs machen kostet um die 300€. 11 Tage mit jeweils Flug und Theorie. Ich werde mal meinen Papa fragen, ob sich das lohnt. Meine Meinung ist nämlich: Wenn man selber fliegt, selber die Entscheidung, die Freiheit hat, ist das etwas ganz anderes, weil genau darauf kommt es an. In einem Flugzeug bin Ich ja auch schon geflogen... Auf jeden Fall würde Ich sehr gerne auch mal alleine fliegen oder es eventuell sogar als Hobby betreiben (wenn nicht hier, wenn dann, vom Preis her).
Wenns nicht wird auch nicht schlimm:
Immerhin hats hier auch Cart, Paintball(1,50€ die halbe Stunde), Kino(ne gute Freundinn arbeitet da: 0€), Bowling etc. I <3 Cochabamba.
Paar Bilder folgen(Update in diesem Beitrag) und ein kleines Video vom Flug(Ist nicht arg spannend).

Samstag, 17. September 2011

Wie man bestohlen wird

Ich bin jetzt etwa 6 Wochen in Bolivien und kann jetzt den ersten Diebstahlversuch melden. War eine super Erfahrung, weil man sich nicht sonderlich viel darunter vorstellen kann, wenn einem andere Leute erzählen wie man zum Beispiel bei einem Diebstahlversuch angerempelt wird. Insbesondere war das Ganze ganz lässig, weil in meinem Geldbeutel nicht einmal ein Centavo zu finden war und weil ich die Diebe erwischt habe.
Die Vier gingen wie folgt vor: Ich saß vorne im Bus auf einem Sitz, der rechts und links frei zugänglich war. Links von mir saß einer der Diebe. Dann kamen zwei von hinten, taten so als ob sie vorne aus der Scheibe schauen würden um zu sehen, wann sie aussteigen müssen und drückten mich mit ihren Ellebogen stark auf den Mann neben mir, bei dem Ich mich höfflichst entschuldigte, da Ich diesen ja auch bedrängte. Da Ich von den beiden Männern stark abgelenkt wurde, fiel es dem Mann neben mir relativ leicht unbemerkt meinen Geldbeutel aus meiner Tasche zu lockern. Nach einer kurzen Zeit bemerkte Ich aber, dass die beiden Männer mich ein bisschen arg komisch belästigten und wagte einen Blick auf meine Hosentasche in der sich die Hand meines Nebensitzers befand.
So läuft das hier im Bus also. Nächst mal merk ichs früher :)

Donnerstag, 15. September 2011

Duschen im Dunkeln

Es ist schon wieder einige Zeit seit meinem letzten Beitrag vergangen. In der letzten Woche wuchsen mir Pilze, wir haben den Regenwald besucht und mussten 3 Tage ohne Strom leben. Aber eins nach dem anderen: Um sich ein bisschen in die Örtlichkeiten hineinversetzen zu können lohnt sich ein Blick auf die Karte:

Größere Kartenansicht
Auf der Karte mehr oder weniger erkennbar ist der Höhenunterschied von 2300 Metern.
Um nach Villa Tunari zu kommen - das ist das nächste Dorf, das sich im Regenwald befindet - setzt man sich einfach Freitags mit seinem Feierabendrum-cola in einen gemütlichen 8-Mann-Bus und fährt für umgerechnet 3,50€ 3 Stunden in den Regenwald. Dort gibt es ein nettes Mottel für 3€ die Nacht indem man zwei Nächte verbringt. Villa Tunari besteht aus ein paar Häusern, Läden, dem Bus-Terminal, einer komischen Disko und einigen Naturparks mit Führungen. Die Touristenatraktionen reichen von einem Naturpark mit unscheuen Affen über eine Führung mit Fledermaushölen über Water Rafting, 3-Tages-Trips durch den Urwald bis zu lebensgefährlichen 18-Meter-Schaukeln. (Siehe Bilder)... Wir werden auf jeden Fall nochmal zurückkommen für das Water Rafting und die 3-Tages-Tour und zum Baden in den idylischen Flüssen, dafür reichte die Zeit leider nicht.
Neben den dunklen Stunden in unserer Wohung - 3 Tage ohne Strom ist echt nerviger als man denkt - ist das einzigSTe Erzählenswerte eigentlich nur, dass Ich angefangen habe vormittags in der Berufsschule zu arbeiten. Die ersten 3 Tage waren jetzt zugegeben eher langweilig als spannend. Mein Boss hat gerade noch nicht so viel Zeit für mich und Ich wurde eh abgestellt eine Datenbank zu programmieren, was zwar ansich sehr viel Spaß macht, aber nichts mit Teamarbeit zu tun hat. Da meine Aufgaben, laut meinem Vertrag, aber sehr zufällig sind, gehe Ich davon aus, dass noch Spannenderes auf mich zukommt :). Ich hätte gerne noch viel mehr geschrieben, aber mir ist alles entfallen. Spannenderes folgt wann anders :). Liebe Grüße nach Deutschland
Hier die Bilder:

Dienstag, 6. September 2011

Mehr Bilder

Also Ich hab jetzt endlich die zwei versprochenen Fuhren Bilder in mein Picasa Webalbum hochgeladen. Ein paar sind mit Untertiteln zur Beschreibung versehen, was mir einen Blogeintrag erspart :).
Ihr könnt die Bilder auch groß anschauen. Dazu einfach auf die Diashow klicken.


Montag, 5. September 2011

Kommentare

Janna hat mich gerade darauf hingewiesen, dass man keine Kommentare hinzufügen kann, wenn man kein Google-Konto hat. Das hab ich jetzt geändert und freue mich über ganz viele Kommentare!!!!

Ich bin wieder Gesund

Glaub ich zumindest. Doch für die Überschrift braucht es noch ein bisschen Vorgeschichte.
Zwischendrinn: Habt ihr eigentlich schon meine Dachterrasse gesehen? Die Google Mapsbilder von Bolivien sind leider nicht sehr hochauflösend, aber unter Standort zeigt der Pfeil exakt auf meine Terrasse.
Wie auch immer. Bestimmt erinnert ihr euch an meine Meinung über Internetcafés hier: Der Horror. Aber seit gestern ist es wahr geworden: Ich habe Internet. Das Ganze läuft über einen UMTS-Stick und ist nicht schneller als Internetcafés, aber trotzdem besser, da Ich meinen Laptop benutzen kann. (Für alle die es interessiert: Vermutlich bekomme Ich noch HSPA, da Ich mir von einem ehemaligen Freiwilligen einen USB-Stick aufschwatzen lassen habe, der nur UMTS-fähig war(Die Pfeifen im TIGO(mein Provider)-Büro, hatten mir jedoch gesagt, ein 1-Jahr alter Stick sei kein Problem. Bolivien ist manchmal echt unfähig). Danach gehts ab hier :)). Viel wichtiger ist jedoch das Versprechen mit den Bildern, die jetzt alle nachgeliefert  werden :).
Aber zurück zur Überschrift. Ich formuliere es mal so: Ich wette keiner von euch musste in seinem Leben so wenig Pinkeln wie Ich in den letzten vier Tagen. Es war einfach kein Spaß und hat auch echt Angst gemacht, da Ich richtig viel Wasser verloren habe. Nach zwei Arztbesuchen, keiner Untersuchung(beides mal bloß reden, dann Tabletten) und einigen Antibiotika, Antiamöbika, Antisonstwas, Darmaufbaukapseln am Tag bin Ich jetzt gerade aufgewacht, es ist 6 Uhr und Ich kann nicht mehr schlafen, da Ich gestern um 21 Uhr praktisch Tod umgefallen bin, und musste pinkeln, nicht mehr(Das muss man sich mal vorstellen... :)).
Ansonsten hatte Ich jetzt ein Alkoholfreies Wochenende (Eine absolute Sünde in Bolivien) und jetzt wieder eine Woche Arbeit -.-. Es sieht wohl so aus, als ob Ich vormittags in der Berufsschule, als Depp für alles, arbeite und nachmittags in der Hausaufgabenbetreuung. Zu der Schulbildung der Kinder hier, werde ich wann anders mal was schreiben, wenn ich ganz viel Kraft habe...
Ansonsten freut euch auf die Bilder, wenn Sie euch erfreuen und habt eine schöne Woche.

Sonntag, 28. August 2011

Über meine Arbeitsstelle und das Putzen unserer Wohnung

Ersteinmal ein paar Worte zu Bildern. Ich habe ja schon davon berichtet, dass ich mit meinem WG-Kollegen ausgemacht habe, dass die WG ein Monat lang Internetfrei bleibt. So langsam bereue ich den Deal: Bilder in einem Internetcafe hochladen macht einfach kein Spaß, da man ewig danebensitzen muss, bis der Upload fertig ist. Warum ich das schreibe? Ich hätte diesen Artikel, wie viele andere, gerne mit Bildern untermalt. Ab dem 7.9. liefere ich dann alle versprochenen Bilder nach und werde interessantere/illustriertere Posts abliefern :).
Aber zurück zum Thema: Ich bin hierhergeschickt worden um den Tias(Tanten/Erzieherinnen) im Kindergarten zu helfen. http://maps.google.com/maps?q=bella+vista&hl=de&ll=-17.32049,-66.282113&spn=0.001475,0.001725&sll=-17.408305,-66.272278&sspn=0.377392,0.441513&vpsrc=6&t=h&z=19. Das Gelände wo ich arbeite besteht aus mehreren Häusern: Küche/Hausaufgabenbetreuung, mehrere Räume für die Kinder, Büro der Direktorin und die Berufsschule mit Internat. Letztes Jahr arbeiteten nicht alle Freiwilligen, wie für dieses Jahr geplant, im Kindergarten. Daniel(mega cooler Typ) hat in der Berufsschule einiges geholfen. Was er mir erzählt hat klang genau nach meinem Ding: Werbevideos, Datenbankprogramierung, Schweisen lernen und all so Sachen. Zudem erzählte er mir, dass die Berufsschule es bedauert, dass sie keinen Freiwilligen für dieses Jahr hat.
Versteht mich nicht falsch: Ich hätte auch gerne ein Jahr mit Kindern gearbeitet. Ich weiß, dass es mir auch sehr viel fürs Leben gebracht hätte und eine krasse Erfahrung für mich gewesen wäre(Ich weiß zu 100%, dass ich in meinem Leben niemals Kindergärtner werde..). Und ein Stück weit laufe ich auch vor dieser "Herausforderung" weg. Aber die Arbeit in der Berufsschule klingt einfach nach soviel mehr Spaß für mich und entspricht so gut meinen Interessen, dass es meine Bedenken eindeutig übertrifft. (An dieser Stelle nochmal der Hinweis, dass ihr gerne zu allem Kommentare schreiben könnt).
Auf jeden Fall habe ich das Ok von amntena/Deutschland und frage jetzt morgen bei Christo Vive/Bolivien, ob das ein Stress wäre, weil ich richtig Lust auf die Arbeit hätte
Ein anderes Thema war heute mal wieder unsere WG. Nachdem die alten Frewilligen(bis auf einer) vor 2 Tagen abgezogen sind, haben wir erstmal krass ausgemistet. Massenhaft schlechte DVDs, Staub, Staub, Staub, Dreck, Bücher, Zeitschriften, Papier, Zahlreiche Alkohlflaschen und vieles mehr, an das Ich mich nicht einmal erinnern will. Dinge mit Haltbarkeitsdatum, das darauf schließen lies, dass sie schon vor 5 Generationen in die Wohnung gebracht und immer noch nicht benutzt wurden. So gibt es zum Beispiel irrsinnig viele Päckchen von 5 Jahre altem Vanillezucker. Auch was sich hier an Medikamenten angesammelt hat und was wir ordentlich aussortiert haben, hätte eine halbe Apotheke gefüllt. Massenhaft Rezeptpflichtige Medikamente gegen Durchfall, Übelkeit, Schmerzen, Kopfweh. Sogar gegen Vaginalpilz gab es Tabletten. Die Leute hier müssen eucht um ihr Leben gebangt haben.
Weiterhin wurde die Küche krass aufgeräumt: Ich habe noch nie so viel verschiedene Schimmelsorten in verschiedensten Gefäßen gesehen. Sogar das Öl war verschimmelt... Die Tatsache muss man erstmal verarbeiten.
Am Wochenende kommt noch die 4. Freiwillige, die mit uns arbeiten wird. Ich erinnere mich noch an unsere ersten Tage: Durch den Jetlag lag ich um 21 Uhr tot im Bett und bin um 6 aufgestanden. Mal schauen wie Valerie drauf ist und ob wir sie zu Hause abliefern müssen, bevor wir feiern gehen. :) Zudem ist für Samstag ein Tandemsprung geplant und Philipp und Ich planen einen Flugschein für Paraglyding oder Drachenfliegen(da hätte Ich Lust drauf, ganz nach dem Vorbild meines Vaters :)) zu machen.
Der Text ist jetzt schon wieder 2 Tage alt: Wir  fliegen vielleicht morgen oder uebermorgen. Unsere vierte Mitbewohnerin ist gut angekommen und  ziemlich laessig drauf. -> Alles passt :)

Donnerstag, 25. August 2011

Ueber Fussball, Drogen und die Regierung.

Es ist Mittwoch den 24. August 17:50. Ich habe noch 10 Minuten Zeit ein paar Notizen für meinen nächsten Blog zu machen; Danach gehts zum Fussball: Zweites Finalspiel. Das erste (Aurora vs. Wilsterman) ging ja 1:1 aus, heute geht dann wohl die Post ab! Ich nehm meine Kamera mit, dann kann ich Bilder von beiden Spielen hochladen. A propos hochladen: Ich war gestern im Tigo-Shop (Tigo ist etwa wie Vodafone oder Telekom) und freu mich schon krass auf 3.5G (HSDPA für alle, denen es was sagt).
Aber es gibt Wichtigeres: Evo. Ich habe früher schon einiges über Evo gehört und gelesen und hatte eigentlich ein eher gutes Bild von ihm. Nach einigen Gesprächen mit meinen Sprachlehrern, Freunden und Leuten die man in der Stadt kennenlernt ist mein Eindruck von ihm allerdings ziemlich gesunken und von daher mal ein paar Eindrücke von mir, was ich so mitbekommen habe.
An dieser Stelle ein kleiner Schnitt: Es ist nämlich schon 2:14 des folgenden Tages. Von daher ein kleiner Exkurs vom Spiel: Viel spannender als das vom Sonntag, mehr Leute, geile Stimmung. Ich hab Bilder und Videos. Geiles Tor von Wilsterman, Rote Karte für Aurora, der Ausgleich 10 Minuten vor Spielende von Aurora, Elfmeterschiesen. Aurora gewinnt nach einem zweiten Patzer von Aurora. Cooles Spiel an sich, wenn auch krass niedrigeres Niveau als in Deutschland. Noch was Witziges aus dem Stadium: Ich hab die Trompeter dort(das sind so 2-3 13-jährige) gefragt ob ich mal probieren darf und dann haben die mir paar Lieder gezeigt und gesagt, wenn ich ne Trompete hole(Gibts hier für ab 10 Dollar), soll ich sie mitbringen und mitspielen. :)
Aber wieder zurück zu Evo: Ich weiß nicht, was die Welt über Evo denkt, aber, wie schon gesagt, habe ich eher Gutes über ihn gehört und gelesen, als ich noch in Deutschland war. Als Beispiel sei da die Enteignung der Erdöl-/Erdgaskonzerne genannt, die das Land ausbeuten. Hier hörte ich aber ganz andere Dinge. Evo kriegt nichts auf die Reihe und seine soziale Ader rührt aus der Not an Wählern. In Wirklichkeit ist er eine Marionette der Kocksindustrie in Bolivien. So nutzt er den ärmeren und auch weniger gebildeteren Teil der Bevölkerung als Wähler aus, indem er zum Teil sozial handelt.
Auf der anderen Seite ist aber sogar die Demokratie gefährdet. Zu den Wahlen seiner zweiten Amtszeit gab es viel Druck und Gewalt in Dörfern auf dem Land während den Wahlen. Weiterhin hat Evo öffentlich geäußert: "Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns!". Klingt auch nicht sehr demokratisch. Er macht auf Dekolonialisierung indem er Quechua(eine Sprache vieler Indigener in Bolivien) als Pflichtsprache in den Lehrplan aufnimmt, ändert jedoch nicht einmal die Namen von Plätzen und Straßen wie "Plaza Colon" (Kolumbus) oder Calle España oder Americo. Von den Drogengeschichten ist nicht viel bekannt, es ist aber trotzdem offensichtlich, dass Evo ganz tief mit drinnsteckt. Womit ich auch schon beim letzten Thema wäre: Drogen.
Auch wenn es hier, wie überall auf der Welt, auch andere Drogen, wie Marihuana oder Heroin, gibt, so ist der Anbau von Kokain ein starker Industriezweig in Bolivien. Das Ganze ist offiziell illegal und es gibt auch eine Drogenpolizei, aber die Felder und Laboratorien von Evo werden geschützt und gedeckt.
Erst neulich, hat unsere Sprachlehrerinn erzählt, ist ein Bergsteiger "abgestürtzt worden", da er ein Lapor gefunden hat. Das sind mobile Anlagen mit einem Motor und einem Tank und Chemie. Mehr braucht man eigentlich nicht, wo wir auch schon bei der Herstellung wären:
Kokain wird aus Cocablättern hergestellt, was wiederum an Büschen wächst. Doch der Wirkstoff in den Blättern wirkt nicht als Droge. Erst wenn er mit Chlor reagiert wird, entsteht der funktionierende Wirkstoff. In den etwa Zimmergroßen "Freiland-Laboratorien" hat es also einen Motor mit einem Häcksler, der die Blätter ultra klein hächselt. In dem Tank werden die Blätter dann mit Chlor vermengt. Eine Paste entsteht, die noch gefiltert werden muss und man erhält Koks. Könnte man fast zu Hause herstellen...............

Sonntag, 21. August 2011

Wilstermaaaaaan

Ein kleiner Exkurs zum Fussball in Cochabamba:
Es gibt das zwei grosse Vereine in Cocha: Aurora und Wilsterman. Aurora ist eher der Oberschichtenverein und Wilsterman der Unterschichtenverein. Joschka, Phil und Ich haben unseren Verein von unseren Vorgaenger-Freiwilligen uebernommen(Wer braucht schon Charakter) und haben jetzt schon Fantrikots und das Ganze Zeug.

Das Spielniveau war gegenueber Deutschland unterirdisch, aber die Stimmung ist ganz cool und wir planen, die Fanlieder auswendig zu lernen :).
Bilder kommen wie immer ein bisschen spaeter.
In 2 Wochen, darf ich mir Inet holen, dann ist sowas kein Problem mehr(Hab nen Deal mit meinem Mitbewohner, dass wir einen Monat ohne Inet in der Hood leben).

Gruesse Moritz

Mittwoch, 17. August 2011

Mehr Bilder

Also die Bilder von Urcupina stehen bereit:

17. August 2011
Heute war auch mein erster Arbeitstag. Die Kinder sind ganz cool drauf und die Aelteren muessen in der Hausaufgabenbetreuung Aufgaben rechnen, bei denen sogar ich mich schwer tue (48201/291 zum Beispiel). Wir waren nur Nachmittags, da wir Vormittags in der Sprachschule waren. Morgen gehts dann zum ersten Mal in den Kindergarten mit den Kleinen. Bin echt gespannt, wie meine Nerven das Mitmachen ;). Das mit dem Video dauert leider noch ein Bisschen, da das Internet in den Cafees erbaermlich schlecht ist (Scheiss Zocker..).
Ich glaube auch, dass ich mir auf jeden Fall Internet fuer zu Hause holen werde, da ich hier immer eine Stunde gammeln muss, bis alle Bilder hochgeladen sind. Zu Hause koennte ich den Laptop einfach stehen lassen.

Montag, 15. August 2011

Virgen de Urkupiña

...oder auch Die Jungfrau von Urkupiña. Das ist eines der groessten Feste ueberhaupt in Bolivien und geht mehr ab als alles was ich in Deutschland gesehen hab. Es ist bisschen wie ein Umzug (hier Entrada). Mit vielen TaenzerInnen, Kostuemen, Taenzen und Blaskapellen. Ich habe ein Video und Bilder, die Ich spaeter hochladen werde(das Internet in diesem Cafe ist so miserabel, dass ich mir das hier nicht antuen will).
Gefeiert wird, so wie ich das mitbekommen habe, dass ein Maedchen die Jungfrau Maria auf einem Huegel(Urkupiña) gesehen hat. Hab mich nicht so intensiv damit beschaeftigt, aber ist auch nicht so wichtig. Auf jeden Fall ist ganz Bolivien in Quillacollo, also praktisch in der Vorstadt, und der Umzug geht direkt an meinem Haus vorbei.
Von einem bolivianischen Freunde werde ich zur Zeit immer genoetigt naechstes Jahr mitzutanzen, ich spiele aber eher mit dem Gedanken in so eine Blaskapelle(Video spaeter) einzutreten als Trompetist oder Posaunist. Da haette ich schon Lust drauf!
Noch eine kleine Meldung am Rande: Ich wollte 100 Euro von nem Automaten abheben. Das Geld kam nicht, abgebucht trotzdem. Das ist Bolivia ;)

Donnerstag, 11. August 2011

Bilder

Also ich habs jetzt endlich geschafft mal ein paar kleine Bilder hochzuladen. Sind nicht besonders viele, aber gab jetzt auch noch nicht soo viel zu sehen.
Noch zwei kleine Bloginfos:
- Bilder werden ab jetzt nur noch mit Link, den ich hier immer Poste, zugaenglich sein.
- Bitte Kommentare mit richtigem Namen posten ;)
Bolivienbilder Part 1

Mittwoch, 10. August 2011

Nightlive Vol. 1

Erst einmal folgendes:
Ich freue mich ueber jegliche Kommentare und +1s bei meinen Posts, aber jetzt zu dem Beitrag:

Dass man hier vergoettert wird habe ich immer fuer eine krasse Uebertreibung gehalten. Am Montag sind wir ins H2O - das ist ein relativ grosser Club, der an dem Abend sogar Live-Bands am Start hatte, was fuer ziemlich coole Stimmung gesorgt hat - gegangen, was diese Meinung jedoch erschuettert hat. Staendig kamen Frauen an, oder rempelten einen an, da sie mit einem tanzen wollten. Oft wurde Ich gefragt, ob Sie ein Bild mit mir machen darf. Es ist verrueckt hier und, auch wenn es am Anfang ganz "witzig" ist, bestimmt auch irgendwann ziemlich nervig.
Ueber den Rest der Woche gibt es nicht so viel zu berichten. Sprachschule ist super und die Lehrerinnen sind sehr nett. Leider hab ich immer wieder krasse Magenkraempfe. Mal schauen ob sich das in naechster Zeit beruhigt.
Liebe Gruesse von hier. Sorry fuer die krasse Verspaetung, aber ist nicht ganz so einfach hier. Das Angebot, dass ich von Sachen hier berichte, die euch eventuell interessieren steht noch.

Montag, 8. August 2011


So. Zwei Tage sind jetzt schon rum und ich habe es immer noch nicht ins Internetcafe geschafft. Aber ich denke nachher
pack ichs. Es ist 18:15 (in Bolivien) und ich kann glaube ich noch ein paar Eindrücke schildern. Ich schreibe meine
Blogs im Moment am Laptop hier in der WG und werde sie dann mit ins Inetcafe nehmen um sie dort dann online zu stellen.
Die WG ist nach wie vor der Hammer. Phil, Mareike und Ich (Wir sind die neuen Voluntarios) haben schon mega viele Plaene
was wir aendern werden, wenn die Wohnung ganz uns gehoert. Das ist in 2-3 Wochen, wenn die alten Freiwilligen dann
abhauen. Eine wichtige Änderung: Leisere Musik. Wir trauen uns nichts zu sagen (ist auch nicht so der Stress) und wollen
keine Unannehmlichkeiten bereiten, aber die Lautstaerke, in der die Musik die ganze Wohnung beschallt ist manchmal ein
wahrer Stressfaktor.
Heute war dann auch der erste Tag, an dem wir was Richtiges gemacht haben. Eine kleine Stadtführung von der Fundacion
und danach auch die erste 4 Stunden Sprachschule. Hat sehr Spaß gemacht und man kommt echt super ins Spanisch rein.
Falls euch was über Bolivien interessiert, schreibt ruhig :)

Nach dem ersten Tag: 7.8.2011


Jetzt bin ich also hier...
Mein Laptop zeigt 00:34. Die Zeit in Deutschland. Hier ist es 18:34. Was ist heute passiert? Nach ein paar Stunden warten auf verschiedenen Flughäfen sind wir letztendlich in Cochabamba angekommen. Dort ist gerade Winter: Uns kam eine warme Briese entgegen ~25°C. Wir wurden von circa 12 Bolivianern und Freiwilligen abgeholt und fuhren erstmal in die WG für die Leute, die im Kindergarten in Tirani arbeiten. Hier eine kurze Exkursion zu unseren Wohnverhältnissen:
Es gibt 3 WGs:
- Eine in Quillacollo, das ist die, in der Ich jetzt ein Jahr leben werde(zu der WG gleich mehr).
- Eine in Tirani beim Kindergarten
- Eine in der Innenstadt.
Die in der Innenstadt ist die, wo wir zuerst waren und gegessen haben. Diese wird aber aufgelöst und die Freiwilligen, die in Terani arbeiten, werden direkt bei der Einrichtung wohnen. Die Leute die in Quillacollo wohnen - Quillacollo ist übrigens eine eigene Stadt, die an Cochabamba angewachsen ist, eine halbe Stunde von Cocha Mitte entfernt -, dazu gehöre auch Ich, arbeiten in Bella Vista. Das ist 20 Minuten von hier(Alle Zeitangaben beziehen sich übrigens auf Busse).
Meine WG befindet sich im 4. Stockwerk, was zwar leicht stressig ist, aber nur ein kleiner Wehmutstropfen ist, wenn man sich die Wohnung und die Dachterasse ansieht. Hier will ich auch eher auf die Bilder verweisen, die ich auf mollitz.picasaweb.de stelle.
Noch zwei Saetze aus dem Inetcafe:
1. Sorry wegen den verzockten Sonderzeichen. Ist wegen dem Cafe und ich hab keine Lust die zu editieren.
2. Bilder hochzuladen dauert hier viel viel viel zu lange. Ich denke ich kann sie morgen, den 10.8. hochladen

Freitag, 5. August 2011

Jeden Tag ein Bild/ Übers bloggen

Der Akku meiner Filmkamera ist gerade gekommen. Gerade noch rechtzeitig vor dem Flug. Ich habe nämlich mehrere Pläne, mich mitzuteilen.
Neben dem Blog hier und den Bildern, die Ich auf mein Picasa-Album hochladen werde, will ich nämlich noch Filmen, was mir so in den Weg kommt und mal schauen, ob ein paar gute Szenen zusammenkommen. Diese würde ich dann zurechtschneiden und auf Youtube stellen.
Zum anderen hatte ich die Idee jeden Tag zu einer ähnlichen Uhrzeit ein Bild von mir zu machen. Ob ich das durchhalte und obs gut wird, weiß ich noch nicht, aber ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.
Ich werde auch bei Gelegenheit noch ein paar nette Barcelona-Fotos hochstellen. Grundsätzlich vermeide ich es fremde Gesichter ins Internet zu stellen. Wenn doch mal jemand auf nem Bild sein sollte, wo er nicht sein will, dann bitte sofort melden.
Hier meine URL für meine Picasa Alben
picasaweb.google.com/mollitz

Mittwoch, 3. August 2011

Neue Kamera und Training

Hier also mein erstes Post mit dem Label "Langweilig". Also nur lesen, wenn dir selber langweilig ist.
Ich war heute bei meiner Oma und sie hat mir ihre Digitalkamera geschenkt. Weil sie selber nicht so gut damit zu recht kommt, ist es auch ganz geschickt, dass sie jemand benutzt. Hier ein Bild davon:
Eine Sony DSC-W120 mit proprietärem USB-Anschluss und proprietärer Speicherkarte. Aber sonst ganz cool...
Punkt Nummer zwei:
Mein Patella-Spitzen-Syndrom. Ich leide ja schon länger unter Knieschmerzen und habe jetzt beschlossen eine längere Sportpause einzulegen und mich in der Region zu kräftigen um meine entzündete Sehne zu entlasten. Da ich mich jetzt also nicht mehr so stark bewegen kann, hab ich beschlossen angefangen zu trainieren. Das gibt mir einerseits den sportlichen Ausgleich, der mir sonst fehlen würde und zum anderen brauch Ich auch ein paar der Übungen zum stärken meines Knies. Den Gewinn an Heißheit will ich dabei natürlich auch nicht unterschlagen :)

Es wird ernst...

In zwei Tagen fliege ich dann wohl. Mein Zimmer ist noch total kaotisch und muss noch ausgeräumt werden. Freunde hab ich hier auch nur noch 5. Sehr schade, aber immerhin gibt es dann nicht mehr viel, was mich hier halten würde.
Ich freue mich total auf den Flug und würde am Liebsten in diesem Moment einsteigen. Mit dem Näherrücken wirds aber auch mit diesem Blog ernst: Ich hatte ja schon länger vor, aktiv zu bloggen, hab ich aber noch nie so richtig getraut, da ich hier zwar schreiben will, was mir in den Sinn kommt, aber niemanden langweilen will. Ich werde es wahrscheinlich so handhaben, dass ich die Artikel, die vielleicht nicht so interessant sind, dementsprechend markiere. Wer so markierte Artikel dann liest ist selber schuld.
Markierungen, die ich für diesen Blog anlegen werde sind voraussichtlich:
- Bolivien
- Langweilig
- Philosophie
- Informatik

Viel Spaß, ab jetzt gehts hier richtig ab ;)