Dienstag, 6. März 2012

Entschuldigung...

... an alle diejenigen, die in diesem Blog sarkastische und schalkhafte Aussagen für bare Münze genommen haben und daraufhin als Beleidigungen verstanden haben.
Ich distanziere mich von allen negativen Aussagen, über die Fundacion Cristo Bolivia, Evo Moralez, Tecnologico Sayarinapaj und Bolivien. Vieles war wiedergegeben aus der Aussagen von Freunden, anderes war nicht ernst gemeint. Sollte sich jemand durch irgendwelche Aussagen beleidigt fühlen, bitte eine ernst zu nehmende E-Mail an MICH schreiben.

Freitag, 3. Februar 2012

Da ich sowieso jedes Quartal einen Bericht an weltwärts schreiben muss, poste Ich diesen auch gleich hier:


Ein weiteres viertel Jahr ist vorrüber und es fällt mir schwer etwas zu schreiben, da sich nicht viel verändert hat, was die Arbeit und mein Projekt betrifft: Es hatte sich alles eingelebt und man hatte einen mehr oder minder geregelten Arbeitsablauf. Projekte die man anstoßen wollte, blieben liegen und wurden aufs näschste Jahr verschoben. Im neuen Jahr sind wir jetzt. Es geht immer noch alles sehr hektisch zu aber ich bleibe zuversichtlich und verliere die Hoffnung nicht, dass hier mal so langsam was in die Gänge kommt und wir etwas konkretes anpacken können.
Was ist aber passiert in dem letzten Viertel Jahr? Zunächst hatten wir noch ein paar sehr schöne Ausflüge, wie in den Parque Amboró oder in die Yungas von La Paz. Sehr schöne Gegenden, die mit Europa natürlich nicht zu vergleichen sind. In der Arbeit hatten wir auch noch 2-3 Aktionen mit den Kindern, wie zum Beispiel ein Fussballspiel mit dem anderen Kindergarten der Fundacion. Oder zum Beispiel ein Ausflug in die Naheliegenden Thermalbecken. Nachdem die Kinder in die Ferien gingen und aufgrund dessen nicht mehr in die Hausaufgabenbetreuung kamen, wurde es ein bisschen ruhig und auch langweilig, da keine (sinnvolle) Arbeit mehr da war. Also mussten wir uns eigene Sachen suchen. Ich arbeitete mehr Zeit in der Schule, wo es oft immer noch kleine Aufgaben zu erledigen gab und Philipp stieß ein Projekt an, das Fussballfeld neu mit Graß zu bepflanzen, wobei Ich, und auch ein paar Berufsschüler ihm noch halfen. Auch sind wir gerade im Inbegriff einen Zaun an den Rand zu bauen, da es dort 1.5 Meter hinuntergeht und Kinder sich beim hinunterfallen verletzen könnten.

Ich wurde auch das erste mal bestohlen: Mein schönes neues/altes HTC Magic, ist mir beim tanzen aus der Tasche geflogen und wurde von jemand anderem mitgenommen. Tschüss.

Weiterhin bleibt zu berichten über die beiden Deutschen die kamen: Ein pansionierter Lehrer für 3 Monate, der hier haupsätzlich bei den Elektrikern geholfen hat neue Unterrichtsgebiete, wie automatisierte Steuerungen, mit Spenden aus seiner alten Schule aus Deutschland, einzurichten. Da er kein Spanisch spricht, hab ich dort viel, vor allem übersetzend, geholfen.
Der andere Deutsche war ein Bio-Landwirt, der sich einen großen Hof in Deutschland aufgebaut hat und hier für 3 Wochen war um nachhaltige Bio-Landwirtschaft zu etablieren. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Peter. Die Zusammenarbeit mit dir, hat mir stehts sehr Spaß gemacht!

Ausflug mit den Kindern zu den Thermalquellen:


Wir vier Jungs bei unserer Peru-Reise:

Donnerstag, 2. Februar 2012

Death Road

Ich weiß nicht wieviele von euch die Death-Road kennen. Es ist eine schmale Straße an einem, teilweise sehr steilen, Abhang in der Nähe von La Paz. Früher sehr wichtig, ist sie heute durch eine Umgehungsstraße hauptsächlich von Touristen mit Fahrrädern befahren.
Solche Touristen wie wir zum Beispiel. Da wir keine Lust hatten lange nach einem günstigen Anbieter zu   suchen(Angebote gehen von 30-50 Euro) haben wir mehr oder weniger den erstbesten für 40 genommen. Man bekommt ein Fahrrad, Snacks auf der Reise und ein Death-Road-Survival-T-Shirt (<- COOL!). Und dann gehts halt 60 km lang 3000 Meter bergab. Ist ne coole Sache, aber seht selbst: (Für die, dies immer noch nicht haben: Die Diashow ist unbequem. Draufklicken und ins Album springen, da kann man die Bilder schön anschauen.)